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Auch bei der VWS wird Schwarzfahren teurer

Wer in den Bussen des heimischen ÖPNV-Anbieters VWS ohne gültigen Fahrschein ertappt wird, muss künftig tiefer in die Tasche greifen. Ab sofort setzt das Unternehmen die neue Regelung des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) um und erhöht den zu entrichtenden Betrag fürs Schwarzfahren von 40 auf 60 €. „Alle Personen, die in unseren oder in den Bussen unserer Auftragsunternehmer ohne Ticket erwischt werden, müssen zudem mit einer Strafanzeige rechnen – denn Schwarzfahren ist kein Kavaliersdelikt!“, erklärt VWS Betriebsleiter Gerhard Bettermann und fügt hinzu, dass dadurch immense finanzielle Einbußen entstehen können. Außerdem sei es auch im Sinne der zahlenden Fahrgäste, dass diejenigen, die nicht zahlen, ermittelt werden. „Die Finanzierung eines ÖPNV stützt sich größtenteils auf die Einnahmen durch Tickets – würde jeder zahlen, könnte im Sinne der Kunden weiter optimiert werden“, so Bettermann.

Die Kontrollen werden bei den Verkehrsbetrieben in regelmäßigen Abständen entweder durch eigene Mitarbeiter, oder aber auch von externen Fahrausweisprüfern durchgeführt.