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Omnibuszug erfüllt Erwartungen der VWS

Resümee nach vier Wochen fällt erfreulich aus

Seit vier Wochen ist der neue Omnibuszug der Wern Group erfolgreich auf Siegens Straßen unterwegs. „Die Einführung dieses Fahrzeuges mit seinen beachtlichen 23 m ist geglückt“, resümiert Betriebsleiter Gerhard Bettermann zufrieden.

Zum Einsatz kommt das Gespann in erster Linie zu den morgendlichen Hauptverkehrszeiten im Schüler- und Uni-Verkehr. Zahlreiche Linienfahrten nach Littfeld, auf den Fischbacherberg oder zum Haardter Berg hat der Buszug seit dem 4. Mai bereits zurückgelegt. „Unsere Pläne, das Fahrzeug bei stark frequentierten Routen als Gespann einzusetzen und beim Nachlassen des Fahrgastaufkommens den Anhänger abzustellen, haben sich bewährt“, freut sich Gerhard Bettermann. Denn dadurch schafft das heimische Verkehrsunternehmen eine gleichermaßen wirtschaftliche, als auch kundenorientierte Lösung. „Morgens finden sämtliche Fahrgäste Platz und nachmittags wird die Fahrzeugkapazität der Nachfrage entsprechend angepasst. Die neu gewonnene Flexibilität auf den genannten Linien hat unsere Erwartungen in jeder Hinsicht erfüllt. Da zu Zeiten niedriger Fahrgastaufkommen lediglich der Einzelbus fährt, wird beispielsweise eine erhebliche Menge Treibstoff eingespart. Der Einsatz eines Gelenkbusses ist hier kostenintensiver“, erinnert sich der Betriebsleiter. Für die Kunden ist die Nutzung des Buszugs keine große Umstellung. Die Türen am Anhänger öffnen und schließen sich auf Knopfdruck des Fahrgastes. Eine Vorgehensweise, wie sie die Kunden bereits von den hinteren Türen der Gelenkbusse kennen.

Zur Handhabung des Buszugs äußert sich auch die Fahrzeugführerin positiv. Petra Hof-Jacobs, die bereits mehrere Jahre u. a. den beliebten Hübbelbummler lenkte, ist häufig am Steuer des Omnibuszugs im Einsatz. „Am Anfang hatte ich aufgrund der Überlänge des Busses großen Respekt“, so die Fahrerin. „Doch ich habe mich sehr schnell daran gewöhnt. Vor allem, dass er entgegen meiner Erwartungen extrem wendig auf der Straße ist, hat mich positiv überrascht“. Das Rückwärtsfahren ist eine echte Herausforderung, da sind sich der Betriebsleiter und die Busfahrerin einig. Aber eine solch erfahrene Fahrzeugführerin wie Petra Hof-Jacobs meistert auch diese Herausforderung souverän.