Archiv

Schülerticket doch ohne Probleme

Keine Anfrage für den 19. Februar

Im veröffentlichten Artikel „Schülerticket doch nicht ohne Probleme“ vom 22. Januar 2016 herrscht der Tenor, dass der heimische ÖPNV Dienstleister VWS Siegen nicht bereit sei, Busfahrten mit größeren Gruppen durchzuführen und dass das Schülerticket Probleme bereite. Dies ist nicht korrekt.

Grundsätzlich gilt, dass Schülerinnen und Schüler die im Besitz eines gültigen Schülertickets sind, auch auf Klassenfahrten den Linienverkehr innerhalb der VGWS nutzen können, sofern bei einer Reisegruppe von elf oder mehr Personen „die Beförderung mindestens 24 Stunden vor Beginn der Fahrt angemeldet wurde und ohne zusätzliche Leistungen möglich ist“ (Zitat aus Abschnitt 4.1.3 der VGWS-Tarifbestimmungen).

Das von den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe eingeführte Schülerticket ist eine Erfolgsstory, die viele Gewinner hat und keine Verlierer!

Die im Artikel konkret genannte Anfrage zur Beförderung von 83 Schülern der Grundschule Drolshagen für den 19. Januar 2016, die mit dem öffentlichen Nahverkehr von Drolshagen zur Kinowoche nach Olpe und mittags wieder zurück fahren wollten, ging bei der VWS am 30.12.15 schriftlich ein. Leider konnte hier dem Wunsch der Schule nach einer Beförderung im Linienverkehr nicht entsprochen werden. Dass diese Beförderung nicht  durchgeführt werden konnte, liegt nicht am Schülerticket, sondern daran, dass die auf der gewünschten Verbindung bestehenden Platzkapazitäten bei einer Rückfahrt von Olpe nach Drolshagen um 12:00 Uhr oder 12:08 Uhr nicht ausreichen, um weitere 83 Fahrgäste zu befördern. Dies wurde der Schule am 05. Januar schriftlich mitgeteilt.

Schließlich ist es für die Fahrgäste besser bereits im Vorfeld zu wissen, ob der Bus genügend Platz für die gesamte Gruppe bietet oder ob die Gruppe aufgrund von Kapazitätsüberschreitungen ggf. mehrfach aufgeteilt werden muss. Auch die erneute Anfrage der Schule am 11. Januar um 8.25h, ob denn eine Schülergruppe von 65 Personen gleichzeitig befördert werden könnte, wurde am gleichen Tage um 8.52h beantwortet.

Bei jeder Gruppenanfrage prüft die VWS wie auch alle anderen VGWS-Partnerunternehmen, in welchem Umfang die Busse zur gewünschten Zeit ausgelastet sind, um so Unannehmlichkeiten für ihre Kunden im Vorfeld zu vermeiden. Eine Gruppenanmeldung endet mit der schriftlichen Bestätigung von der VWS, dass die Gruppe auf der gewünschten Fahrt befördert werden kann. Aufgrund der Möglichkeiten, Gruppenanmeldungen auch bei VGWS, ZWS oder BRS zu tätigen, kann die Gruppe nur dann sicher sein, von der VWS befördert zu werden, wenn die Bestätigung vorliegt.

Im veröffentlichten Artikel steht ebenfalls, dass auch eine geplante Fahrt zu einem Konzert am 19. Februar nach Olpe an der VWS gescheitert sei. Bis dato liegt dem Unternehmen keine Anfrage der Schule oder des Schulträgers für dieses Datum vor. Gerne kümmern wir uns um die Bearbeitung der Gruppenanmeldung und laden Westfälische Rundschau und ZWS ein, die Fahrt zu begleiten.